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Erzdiözese Wien/Schönlaub, Stephan Schönlaub

Erzbischof Grünwidl: "Nur wer innerlich brennt, kann leuchten"

Wie tickt der neue Wiener Erzbischof in zentralen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Fragen? - Eine erste Spurensuche

21.01.2026

Noch vor einem Jahr war Josef Grünwidl wohl nur Kircheninsidern ein Begriff. Nun wird er am Samstag (24. Jänner) zum neuen Wiener Erzbischof geweiht. Wie tickt aber der neue Erzbischof? - Schon in den wenigen Wochen seit seiner Ernennung durch Papst Leo XIV. hat Grünwidl einige inhaltliche Pflöcke eingeschlagen, die Einblicke in sein Verständnis von Glaube, Kirche und gesellschaftspolitischem Engagement geben.

 

Bei der traditionellen Männerwallfahrt der Erzdiözese Wien Anfang November nach Klosterneuburg rief Grünwidl etwa zum freimütigen Bekenntnis des christlichen Glaubens in der Öffentlichkeit auf. "Es gibt keinen Grund, dass wir unseren Glauben verstecken. Es gibt keinen Grund für christliche Minderwertigkeitskomplexe oder kirchliche Rückzugsgefechte", sagte er. Auch wenn die Kirche zahlenmäßig weniger werde, "wir werden nicht weniger wichtig".

 

Grünwidl nannte das Evangelium "die beste Botschaft für die Welt von heute". Es sei "eine Botschaft der Hoffnung und Freude, der Liebe und des Friedens, der Gemeinschaft und der Aussicht auf Leben in Fülle." Christen sollten daher ihren Glauben nicht verstecken, sondern "mutig und stark" sein und sich in Familie, Beruf und gesellschaftlichem Leben einbringen. Gefragt sei dabei stets das persönliche Zeugnis: "Ich möchte zeigen, dass ein Leben aus dem Glauben Freude macht und Erfüllung und Sinn bringt."

 

"Ich steh zu meinem Glauben"

 

Grünwidl steht in diesem Zusammenhang für eine missionarische Kirche. Was er konkret darunter versteht? - "Das heißt nicht, ich überrede oder überzeuge andere Menschen, sondern ich steh zu meinem Glauben." Es gehe darum, die eigene Haltung sichtbar zu machen und offen auf Menschen zuzugehen, unabhängig davon, ob sie der Kirche nahe stünden oder nicht. Das persönliche Zeugnis sei dabei zentral: "Nur wer innerlich brennt, kann leuchten. Ich brenne für das Evangelium, weil ich überzeugt bin: Das ist eine Botschaft, die unsere Welt braucht." - So äußerte er sich beispielsweise in einem ORF-Interview wenige Tage nach seiner Ernennung zum Erzbischof.

 

Das Leitmotiv kirchlichen Handelns müsse dabei stets die Liebe sein. "Tut das immer im Geist der Liebe. Nie von oben herab, denn das Gefälle ist nicht gut, sondern auf Augenhöhe Menschen begegnen".

 

Gratwanderung als Bischof

 

Wie will Grünwidl aber konkret sein Bischofsamt anlegen? Im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" meinte er dazu, er wolle eine Gratwanderung versuchen: Einerseits habe er "aus vollem Herzen 'Ja' zu dieser Aufgabe" gesagt, andererseits hoffe er, dass er als Bischof "nicht im Management und in reinen Verwaltungsaufgaben" aufgehen werde, "sondern dass ich weiterhin Seelsorger bleiben, nahe bei den Menschen sein kann".

 

Am Rückgang an personellen und finanziellen Ressourcen in der Kirche wird wohl auch Grünwidl so schnell nichts ändern. Er sieht diese äußerliche Entwicklung aber relativ gelassen. "Die Kirche der Zukunft wird eine Kirche mit leichtem Gepäck sein", sagte er im ORF-Interview. Zugleich hob Grünwidl die bleibende Bedeutung der Sakramente hervor. Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehe und Krankensalbung seien Angebote der Kirche an neuralgischen Punkten des Lebens, "das gehört zum Gepäck dazu". Es gelte, sich auf diese Kernaufgaben zu konzentrieren und dort präsent zu sein, wo Menschen Halt und Begleitung suchten.

 

Der Auffassung, Glaube sei Privatsache und Religion und religiöse Zeichen sollten im öffentlichen Leben besser nicht vorkommen, hat der Wiener Erzbischof zugleich in Interviews und Predigten immer wieder eine Absage erteilt. Nach dem Motto: "Die Kirche ist besser als ihr Ruf." Und: "Die Kirche ist ein Hoffnungszeichen". Zur Rolle religiöser Symbole im öffentlichen Raum spricht sich Grünwidl klar für das Kreuz aus.

 

Das tägliche Wirken der Kirche in Österreich ist für den Erzbischof beeindruckend; in den Pfarren, die ein "dichtes Netz der spirituellen Nahversorgung" seien, ebenso wie durch die Religionslehrkräfte, die Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften, die Privatschulen, Spitäler, Heime und Pflegeeinrichtungen sowie das Wirken der Caritas. Bei alldem gilt für Grünwidl auch: "Nehmen wir das enorme ehrenamtliche Engagement nicht als Selbstverständlichkeit hin."

 

Frauenfrage und Zölibat

 

Zu heiß diskutierten innerkirchlichen Reformthemen nahm Grünwidl etwa unmittelbar nach der Bekanntgabe seiner Ernennung in einer Pressekonferenz Stellung. Er bekräftigte seinen Wunsch nach einer Weiterentwicklung der kirchlichen Praxis und des Kirchenrechts hinsichtlich der Rolle der Frauen sowie auch beim Zölibat. "Ich meine, es sollte sich hier was ändern", so der künftige Wiener Erzbischof; er wolle bei diesen Fragen seine schon bisher vertretene Linie weitergehen, immer jedoch in Einheit mit der Kirche.

 

Hinsichtlich des Zölibats betonte er, das ehelose Leben für Priester habe immer schon existiert und werde auch immer weiterbestehen, er plädiere jedoch für eine Änderung im Kirchenrecht hin zu einer freien Entscheidung. Für die von ihm präferierte Aufhebung des Pflichtzölibats wäre freilich eine kirchenrechtliche Änderung vonnöten.

 

Hinsichtlich der Stellung der Frau befand der designierte Erzbischof, das Thema sei "mit der Weltsynode endgültig und deutlich auch in der Kirche angekommen". Präsenz und Mitarbeit von Frauen gebe es im kirchlichen Alltag schon längst, auf sie falle längst der Großteil des Engagements. "Ausbaufähig" sei jedoch ihre Einbindung in den Entscheidungen, wo sie "neue Stimmen und eine neue Qualität" einbringen könnten.

 

Differenziert positionierte sich Grünwidl zur Frage nach der Weihe von Frauen zu Diakoninnen oder Priesterinnen. Auch wenn dies in Westeuropa immer wieder im Gespräch sei und er sich Veränderungen nicht nur vorstellen, sondern sie auch ausdrücklich begrüßen würde, sei dies "weltkirchlich kein Thema", so der designierte Erzbischof. "Das wäre eine derartige Veränderung in der 2.000-jährigen Tradition der Kirche, dass eine solche Entscheidung nur bei einem ökumenischen Konzil geklärt werden könnte."

 

Dialog, Begegnung, Bildung

 

Auch im gesellschaftlichen Diskurs zeigt der neue Erzbischof ein klares Profil. In einem ORF-Interview am Heiligen Abend warnte er etwa vor wachsender gesellschaftlicher Spaltung und sprach sich gegen politische Zuspitzungen im Religions- und Migrationsdiskurs aus. Er plädierte für Dialog, Begegnung und Bildung als zentrale Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft. Die katholische Kirche wolle dazu gemeinsam mit den anderen Religionsgemeinschaften einen Beitrag leisten, sagte Grünwidl. Auch mit dem Sager, Sorge bereite ihm weniger eine "Islamisierung Europas" als vielmehr die "Entchristlichung Europas", ließ er aufhorchen.

 

Kritisch äußerte sich Grünwidl mehrmals zum Kopftuchverbot für unter 14-jährige Mädchen. Zwänge und Verbote würden Integration nicht fördern, vielmehr brauche es auch hier Dialog, Bildung und Werben um Toleranz und ein Miteinander der Kulturen und Religionen.

 

Unmissverständlich tritt Grünwidl für die Würde des Menschen und den Lebensschutz ein. Beim jüngsten Allerseelengottesdienst im Stephansdom plädiert er etwa eindringlich für eine "würdevolle Begleitung bis zum letzten Atemzug".

 

In einem ORF-Interview wenige Tage davor rief er die Politik wie die Gesellschaft als ganze auf, trotz aller notwendigen Sparmaßnahmen auf die Ärmsten nicht zu vergessen. Grünwidl hob den notwendigen Grundwasserspiegel an Solidarität hervor, den jede Gesellschaft braucht und sprach von der Pflicht, sich für die Ärmsten und Schwachen einzusetzen.

 

"Miteinander, nicht gegeneinander"

 

In seiner ersten ORF-Silvesteransprache 2025 sagte er: "Die Vision für 2026 soll für uns alle heißen: miteinander, nicht gegeneinander. Nicht Junge gegen Alte, Österreicher gegen Ausländer und auch nicht Christen gegen Andersgläubige, sondern nur gemeinsam und miteinander werden wir Krisenzeiten bewältigen und Probleme gut lösen können."

 

Grünwidl dürfte jedenfalls auch ein Gespür für markante Formulierungen haben. Seine Aussage "Nur wer innerlich brennt, kann leuchten" wurde von der Gesellschaft für Österreichisches Deutsch (GSÖD) zum positiven Spruch des Jahres 2025 gekürt.

 

"Verfügbar, aber nicht perfekt"

 

Was immer wieder deutlich wird: Grünwidl ist es wichtig, auf Basis des christlichen Grundvertrauens optimistisch in die Zukunft zu blicken. In seiner ersten ORF-Silvesteransprache 2025 meinte er denn auch, dass 2026 allen Unkenrufen zum Trotz ein gutes Jahr werden wird.

 

Und in welcher Haltung tritt Grünwidl jetzt ein Amt an, das er anfangs erklärter Weise nicht wollte? Aufschlussreich sind dabei seine Worte am Tag seiner Ernennung zu Erzbischof, wo er sagte: "Zum Ja zu dieser Aufgabe hat mir eine Erkenntnis geholfen, die in diesen Monaten gereift und stärker geworden ist: Gott braucht mich nicht perfekt, sondern er will mich verfügbar."

 

 

Quelle: kathpress

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