
Graz: Plattform fordert mehr Unterstützung für schwangere Frauen
Mit einer Petition fordert die Plattform #fairändern mehr Unterstützung, Beratung und "Ehrlichkeit" für schwangere Frauen in schwierigen Lebenslagen. Der Startschuss für die Initiative fiel am Dienstag (24. März), dem Internationalen Tag des Rechts auf Wahrheit, am Grazer Schlossberg. Initiatorin Petra Plonner plädierte in einer Aussendung für bessere Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen, mehr Hilfsangebote sowie stärkere gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Die Petition kann bis 30. November 2026 von Wahlberechtigten mit Wohnsitz in der Steiermark unterzeichnet werden.
Unter dem Leitgedanken "Begreifen - Begleiten - Bestärken" fordert #fairändern etwa valide Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen, bessere Beratung und konkrete Unterstützung für Frauen. Schwangerschaft dürfe nicht als Sackgasse erlebt werden, Alternativen wie Adoption müssten stärker sichtbar sein. "Ein Leben mit Kind muss wieder realisierbar sein. Dafür braucht es ein politisches Umdenken", so Plonner. Zudem sprach sie sich dafür aus, Frauen umfassend zu informieren.
Ziel der Petition sei es, Frauen in Konfliktsituationen besser zu begleiten. Viele Betroffene berichteten von fehlender Aufklärung und unzureichender Unterstützung, so die Initiative. Es brauche niederschwellige Beratungsangebote, finanzielle Hilfen und konkrete Perspektiven für ein Leben mit Kind. Weiters brauche es Informationen über Alternativen wie Adoption und Pflege sowie eine "politische und gesellschaftliche Wertschätzung von Familie".
Die Bürgerbewegung #fairändern versteht sich als Initiative von Expertinnen und Experten, die sich für eine stärkere Unterstützung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt einsetzt. 2025 hat die Plattform ihre Forderungen u. a. in Salzburg vorgestellt und einen Flashmob vor dem Parlament in Wien veranstaltet.
Quelle: kathpress