
OÖ-Ordensspitäler: Förderungen sparsam und effizient eingesetzt
Die OÖ Ordensspitäler würden öffentliche Förderung "wirtschaftlich sparsam und effizient" einsetzen. Fördervorgaben würden stets eingehalten. - Das haben die Ordensspitäler Mittwochabend in einer Aussendung betont. Die Ordensspitäler würden wirtschaftliche Professionalität mit ihrem gemeinnützigen Auftrag verbinden und leisteten einen zentralen Beitrag zur Stabilität des oberösterreichischen Gesundheitssystems, hieß es. Die Ordensspitäler reagierten damit auf einen Bericht des Landesrechnungshofes (LRH).
Der LRH hat demnach laut ORF die Bauinvestitionen der Ordenskrankenhäuser in Oberösterreich untersucht. Der LRH kritisiert, dass verbindliche Investitionssummen häufig in sehr frühen Projektphasen festgelegt wurden, obwohl Kostenschätzungen zu diesem Zeitpunkt noch Schwankungen von bis zu plus oder minus 25 Prozent aufwiesen. Der Rechnungshof empfiehlt eine erste grundsätzliche Förderzusage und erst nach Vorlage von Planungsunterlagen eine endgültige Festlegung der Fördersumme.
In "konstruktiver Abstimmung" mit dem Land Oberösterreich würden die Fördervorgaben von den Ordensspitälern stets eingehalten, hieß es in der Aussendung der Ordensspitäler. Die Ordensspitäler würden wesentliche wirtschaftliche Verantwortung im Gesundheitswesen übernehmen und zudem einen wichtigen finanziellen Eigenbeitrag zu Investitionen in ihre Infrastruktur leisten.
Die Träger würden rund zehn Prozent der Investitionskosten selbst tragen. Das sei ein signifikanter Anteil, da die Einrichtungen als gemeinnützige Organisationen nicht gewinnorientiert arbeiten und ihre Mittel überwiegend aus dem laufenden Betrieb erwirtschaften. Dieser Eigenanteil entlaste die öffentliche Hand und ermögliche gleichzeitig notwendige Modernisierungen, von Medizintechnik bis zu baulichen Erneuerungen.
Die Ordensspitäler Oberösterreich betreiben Krankenhäuser in Linz, Ried, Braunau, Wels-Grieskirchen und Sierning. Zusammen beschäftigen sie rund 10.000 Mitarbeiter, versorgen 52 Prozent der stationären Patienten des Bundeslandes und führen 51 Prozent aller ambulanten Patientenkontakte durch.
Quelle: kathpress