
Ukrainekrieg: Salzburger Erzbischof bittet um Spenden und Gebetä
Erzbischof Franz Lackner und die Erzdiözese Salzburg rufen zum "Aufstehen für den Frieden" auf und bitten um Geldspenden für die Caritas-Ukrainehilfe. Anlass ist der bevorstehende vierte Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar. "Bald tritt der furchtbare Krieg in der Ukraine in sein fünftes Jahr. Die Barbarei trifft längst nicht nur Soldaten, sondern in wachsendem Ausmaß die Zivilbevölkerung", erklärt Lackner in einem Aufruf, der am kommenden Sonntag am Ende der Gottesdienste in den Kirchengemeinden der Erzdiözese verlesen wird. "Gewöhnen wir uns nicht an die Grausamkeit dieses Krieges so nahe bei uns: Beten wir für den Frieden, und helfen wir, wo wir können", appelliert der Erzbischof.
Die Kollekte am ersten Sonntag der Fastenzeit (22. Februar) werde in allen Pfarren an die Caritas-Ukrainehilfe gehen, teilte die Salzburger Erzdiözese mit. "Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche, der wir auch in unserer Diözese eng verbunden sind, leistet gemeinsam mit der Caritas konkrete Hilfe: warme Mahlzeiten, Wärmestuben, Notfallpakete und temporäre Unterkünfte", so Erzbischof Lackner.
Unter dem Motto "Frühaufstehen für den Frieden" findet zudem am Freitag, 20. Februar, um 7.20 Uhr im Salzburger Dom eine Morgenmesse mit Erzbischof Lackner statt. Die ukrainische griechisch-katholische Kirche lädt genau am Jahrestag des Kriegsbeginns zu einem ökumenischen Friedensgebet in die Kirche St. Markus in der Salzburger Altstadt ein (Dienstag, 24. Februar, 18 Uhr).
(Infos: www.caritas-salzburg.at/spenden-helfen/spenden/spendenaufrufe/ukraine, Spendenkonto: Caritasverband der Erzdiözese Salzburg, Raiffeisenverband Sbg: IBAN AT11 3500 0000 0004 1533, BIC RVSAAT2S, Verwendungszweck: Ukrainehilfe)
Quelle: kathpress