Samstag 10. Dezember 2016

Ombudsstellen

Die Ombudsstellen sind erste Anlaufstationen für Menschen, die sexuelle oder gewalttätige Übergriffe durch Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Kirche arbeiten, erlitten haben oder vermuten. Laut der gültigen Rahmenordung der Österreichischen Bischofskonferenz gegen Missbrauch und Gewalt müssen alle kirchlichen Ombudsstellen durch unabhängige Fachleute besetzt sein, die ihre Tätigkeit weisungsfrei ausüben. In der Regel stehen in einer Ombudsstelle neben dem Leiter/der Leiterin weitere professionelle therapeuthische, juristische und auf Wunsch auch seelsorgerische Kräfte zur Verfügung.

Wer Hilfe, einen Ansprechpartner oder rechtlichen Beistand in Fragen von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der Kirche sucht, kann sich an eine der in allen österreichischen Diözesen eingerichteten Ombudsstellen wenden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch, per E-Mail oder postalisch möglich. Selbstverständlich ist dieses Angebot für die Betroffenen kostenlos.

 

Zusätzlich zu den Ombudsstellen hat die Bischofskonferenz im Zuge der Missbrauchskrise eine unabhängige Opferschutzanwaltschaft und der Leitung von Waltraud Klasnic eingerichtet. Die Opferschutzanwaltschaft agiert als zivilgesellschaftliche Einrichtung gänzlich autonom und weisungsfrei. Ihre Aufgabe ist es, allen Opfern von Missbrauch und Gewalt in Kirche und Gesellschaft in Österreich seriös, sensibel und wirksam zu helfen - durch Aufklärung, Therapiekosten-Übernahme und Entschädigungszahlungen.

'Ich bitte um Vergebung'
18. November
2016

"Ich bitte um Vergebung"

Wortlaut der Rede von Kardinal Christoph Schönborn beim Staatsakt "Geste der Verantwortung"

18. November
2016
Schönborn

Missbrauch nur mit Wahrheit begegnen

Kardinal vor Missbrauchsopfern im Parlament: "Ich bitte um Vergebung" - Kirche habe lange weggeschaut, vertuscht, Leute versetzt und nicht abgesetzt

Kardinal Christoph Sch
17. November
2016
Schönborn zu Missbrauch

Nie wieder verdrängen

Kardinal in Kirchenzeitung "Der Sonntag": "Wichtig, dass dieses Thema aus dem öffentlichen Bewusstsein nie wieder verschwindet. Und auch nicht aus dem Bewusstsein der Kirche"

17. November
2016
Küng

Entschiedene Aufdeckung von jeglichem Missbrauch

Für Opferschutz zuständiger Bischof in ORF-Sendung "Praxis": "Schweigen ist Gift" - Gesinnungswandel" in der Kirche seit 2010

11. November
2016
Missbrauch

Staat und Kirche setzen "Geste der Verantwortung"

Staatsakt mit Nationalratspräsidentin Bures, Kardinal Schönborn, Kanzler Kern und 250 ehemaligen Heimkindern am 17. November im Parlament in Wien

09. November
2016
Schönborn

Ära Groer war Folge eines "Einschätzungsfehlers" Roms

Wiener Erzbischof beschreibt in ORF-"Report" Phase nach Korrektur des vermeintlich "liberalen" Kirchenkurses unter Kardinal König als "Zerreißprobe"

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"Prävention greift"
Schönborn zu Missbrauch
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Kein Platz für Gewalt
Rede von Stefan Oster
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"Fakten helfen!"
Bürgerinitiative der Aktion Leben
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Pressekonferenz
Sommervollversammlung 2010
Fotos retten Leben
Michael Landau zur "Wall of hope"
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