Donnerstag 23. Februar 2017
27. April 2014

Johannes XXIII. und Johannes Paul II. sind heilig

Nach dreifacher Bitte des für Heiligsprechungen zuständigen Kurienkardinals Angelo Amato erklärte Franziskus die beiden offiziell zu Heiligen.

Die katholische Kirche hat zwei neue Heilige: Bei einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus am Sonntagmorgen seine beiden Vorgänger Johannes XXIII. (1958-63) und Johannes Paul II. (1978-2005) zur höchsten Ehre der Altäre erhoben. Nach einer dreifachen Bitte des für Heiligsprechungen zuständigen Kurienkardinals Angelo Amato erklärte Franziskus die beiden offiziell zu Heiligen. Die Erhebungsformel des Papstes wurde von den Anwesenden auf dem Petersplatz mit lautem und langem Applaus begrüßt.

 

An der Fassade des Petersdoms hingen bereits große Porträts der beiden neuen Heiligen. Nach der offiziellen Erklärung durch Papst Franziskus wurden Reliquiare der beiden Heiligen auf den Altar gestellt. Getragen wurde die Blutampulle von Johannes Paul II. durch die Costaricanerin Floribeth Mora Diaz, die auf dessen Fürbitte von einem unheilbaren Hirn-Aneurysma genesen war. Das Reliquiar von Johannes XXII. mit Hautpartikeln des neuen Heiligen wurde von vier Neffen des Roncalli-Papstes gebracht.

 


» Katholisch.at-Dossier zur Heiligsprechung


 

Ein Million Menschen nehmen nach Angaben der römischen Quästur an der Heiligsprechung der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. teil. Das meldete das staatliche italienische Fernsehen an Sonntag kurz vor Beginn der feierlichen Messe. Nicht nur der Petersplatz selbst ist längst gefüllt, auch auf der anschließenden breiten Via della Conciliazione zur Engelsburg und zu den Tiberbrücken drängen sich die Menschen so, dass es kein Durchkommen mehr gibt.

 



 

Während die offiziellen politischen Delegation mit schweren Limousinen unter Polizeieskorte zum Vatikan geleitet wurden, traf Roms Bürgermeister Ignazio Marino mit dem Fahrrad ein.

 

Benedikt XVI. bei Heiligsprechung

 

Papst Franziskus hat zu Beginn der Heiligsprechungsmesse für die beiden Päpste Johannes XXIII. (1958-63) und Johannes Paul II. (1978-2005) seinen Vorgänger Benedikt XVI. herzlich begrüßt. Mit dem Gesang des Kyrie und der Allerheiligenlitanai begann die Messe. Kurz vor 10 Uhr zogen hunderte von Kardinälen und Bischöfe aus dem Petersdom auf den Vorplatz. Am Ende der Prozession trat dann Papst Franziskus auf den Platz und wurde von den Anwesenden mit Applaus begrüßt.

 

Eine halbe Stunde vor Beginn der Heiligsprechungsmesse war der emeritierte Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz eingetroffen. Gestützt auf seinen Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, trat er im weißen Messgewand aus dem Petersdom heraus und ging die Stufen zu seinem gepolsterten und überdachten Sitzplatz hinunter. Er wurde von den Menschen auf dem Petersplatz mit Applaus begrüßt, und winkte kurz.

 

Zuvor hatte Gänswein auf dem Sagrato des Petersdom die offiziellen politischen Delegationen begrüßt und ihnen die Plätze unter einer Überdachung neben dem Papstaltar zugewiesen; u.a. die deutsche Delegation mit Arbeitsministerin Andrea Nahles und Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer und das spanische Königspaar Juan Carlos I. und Sophia. Kurz zuvor hatte Gänswein den Europäischen Ratspräsidenten Herman Van Rompuy begrüßt.

 

Für Österreich nehmen Vizekanzler Michael Spindelegger und der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics an der Heiligsprechung teilnehmen. Die Diözese Eisenstadt hat eine besondere Beziehung zu Johannes XXIII.: Am 15. August 1960 verfügte er mit der Bulle "Magna quae" die Errichtung der Diözese Eisenstadt und ernannte Bischof Stefan László am 14. Oktober zum Diözesanbischof. Zsifkovics ist der dritte Bischof der jungen Diözese.

 

Gäste sind auch zahlreiche andere Staats- und Regierungschefs, Regierungsdelegationen und Vertreter anderer Religionen. 130 bis 150 Kardinäle sowie rund 1.000 Bischöfe werden anwesend sein. Insgesamt haben sich rund 100 offizielle Delegationen zur Papstmesse angemeldet, darunter Könige, Staatspräsidenten und Regierungschefs.

Quelle: Kathpress

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