Sonntag 23. April 2017
17. März 2016

"Österliche Pilgertage" eröffnen Wallfahrtssaison

Rund 2.500 Pilger werden zum Start der Pilgersaison auf mehr als 40 Routen quer durch die Bundesländer pilgern

Bereits zum 13. Mal starten Österreichs Diözesen heuer gemeinsam in die Pilgersaison. Den Auftakt machen die "vorösterlichen Pilgertage": Österreichweit werden mehr als 40 Pilgerwanderungen rund um den Palmsonntag, in der Karwoche, aber auch in der Woche nach Ostern mit spiritueller Begleitung angeboten. Roland Stadler vom Referat für Tourismuspastoral, Pilgern & Reisen der Diözese Gurk rechnet mit rund 2.500 Pilgern. Den Anfang nahm die Initiative 2004 als "vorösterliche Pilgerwanderung" in Salzburg.

 

Die Erzdiözse Wien startet am 22. März auf dem Wiener Wallfahrtsweg 06 von Wien-Rodaun aus in die Pilgersaison. Zielort ist die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz. Treffpunkt ist um 8 Uhr die Endstation der Linie 60 in Rodaun. Auf dem Programm stehen neben der Wanderung eine Abschlussandacht im Stift sowie eine Klosterführung. Organisiert wird die Wallfahrt vom Ökumenischen Pilgerzentrum Wien.

 

In der Diözese Graz-Seckau steht der Pilgerstart in Verbindung mit dem von Papst Franziskus für 2016 ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit. Der Weg führt von Obervogau über Wagna bis zur "Heiligen Pforte der Barmherzigkeit" der Leibnitzer Klosterkirche. Auf dem österreichischen Jakobsweg beginnt die Pilgersaison in Niederösterreich. Am 19. März führt eine spirituell begleitete Wanderung von Drasenhofen nach Poysdorf. Daran schließt am 22. März eine zweitägige Wanderung von Lambach (Oberösterreich) nach Neumarkt/Wallersee. Gestartet wird am Dienstag um 7 Uhr mit einer Messe in der Kapelle neben der Stiftskirche in Lambach. Der 70 Kilometer lange Weg endet am 24. März um etwa 17 Uhr in Neumarkt/Wallersee.

 

In der Diözese St. Pölten stehen zu Saisonbeginn gleich sieben Pilgerwanderungen auf dem Weg. Von Kirche zu Kirche kann man etwa am 19. März in Böheimkirchen pilgern. Die Etappe führt ab 9 Uhr von der Pfarrkirche aus zur Martinskirche Lanzendorf und über St. Peter/anger wieder retour nach Böheimkirchen. Die längste Strecke führt am 19. März von St. Valentin nach Seitenstetten. Startpunkt ist der Kirchenplatz in St. Valentin um 5:15 Uhr.

 

21 Kilometer auf dem Rupertweg

 

Sieben spirituell begleitete Wanderungen bilden auch den Start in die Pilgersaison in der Erzdiözese Salzburg. Auf dem Rupert-Pilgerweg von Bad Reichenhall nach Salzburg sind 21 Kilometer zu überwinden. Am 22. März startet der Pilgerweg um 8 Uhr vom Bad Reichenhall aus. Die Abschlussandacht findet um 17 Uhr in St. Peter in Salzburg statt. Ebenfalls am 22. März führt ab 10 Uhr eine zwölf Kilometer lange Wanderung auf dem Leonhardsweg von St. Rupert in Weipriach nach St. Leonhard. Treffpunkt ist die Kirche St. Rupert in Weißpriach.

 

In Salzburg kann am 22. März außerdem auf dem Pinzgauer Marienweg auf den Spuren des heiligen Wolfgang von St. Gilgen nach St. Wolfgang, auf der Via Nova und auf dem Europäischen Pilgerweg gepilgert werden. Ebenfalls am 22. März gibt es die Möglichkeit, auf dem Salzburger Jakobsweg von Großgmain über Bad Reichenhall nach Unken zu wandern. Startpunkt ist um 8 Uhr die Pfarr- und Wallfahrtskirche Großgmain.

 

Ein ökumenischer Pilgerweg führt heuer erstmals in der Diözese Gurk-Klagenfurt von Bad St. Leonhard nach Gräbern im Lavanttal. Unter dem Motto "Ökumenisch auf Ostern zugehen" startet die Wanderung am 22. März um 9 Uhr in der Kunigundekirche. Begleitet werden die Pilger vom Benediktinerpater Siegfried Stattmann und der evangelischen Pfarrerin Renate Moshammer.

 

"Quo Vadis" leutet Pilgersaison ein

 

Bereits Anfang März wurde die Pilgersaison im internaionalen Pilgerzentrum am Wiener Stephansplatz "Quo Vadis" eingeläutet. "Quo Vadis"-Leiter Pater Stefan Weig präsentierte den neuen Folder "Pilgern in Ostösterreich". Auf zwölf Seiten zeigt die Broschüre alle Pilgerwege in Wien, Niederösterreich und im Burgenland und beinhaltet auch Informationen über die Jakobsbruderschaft im Wienerwald, das "Quo Vadis" und das ökumenische Pilgerzentrum in der Favoritner Christuskirche. Erhältlich ist der druckfrische Folder am Stephansplatz 6 und an den einzelnen Wegabschnitten und Informationsstellen auf den österreichischen Pilgerwegen. (Info: www.pilgerwege.at)

 

 

Quelle: kathpress

 

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