Sonntag 23. April 2017

Ombudsstellen

Die Ombudsstellen sind erste Anlaufstationen für Menschen, die sexuelle oder gewalttätige Übergriffe durch Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Kirche arbeiten, erlitten haben oder vermuten. Laut der gültigen Rahmenordung der Österreichischen Bischofskonferenz gegen Missbrauch und Gewalt müssen alle kirchlichen Ombudsstellen durch unabhängige Fachleute besetzt sein, die ihre Tätigkeit weisungsfrei ausüben. In der Regel stehen in einer Ombudsstelle neben dem Leiter/der Leiterin weitere professionelle therapeuthische, juristische und auf Wunsch auch seelsorgerische Kräfte zur Verfügung.

Wer Hilfe, einen Ansprechpartner oder rechtlichen Beistand in Fragen von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der Kirche sucht, kann sich an eine der in allen österreichischen Diözesen eingerichteten Ombudsstellen wenden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch, per E-Mail oder postalisch möglich. Selbstverständlich ist dieses Angebot für die Betroffenen kostenlos.

 

Zusätzlich zu den Ombudsstellen hat die Bischofskonferenz im Zuge der Missbrauchskrise eine unabhängige Opferschutzanwaltschaft und der Leitung von Waltraud Klasnic eingerichtet. Die Opferschutzanwaltschaft agiert als zivilgesellschaftliche Einrichtung gänzlich autonom und weisungsfrei. Ihre Aufgabe ist es, allen Opfern von Missbrauch und Gewalt in Kirche und Gesellschaft in Österreich seriös, sensibel und wirksam zu helfen - durch Aufklärung, Therapiekosten-Übernahme und Entschädigungszahlungen.

Der Wiener Erzbischof äußerte sich dabei u.a. zur Heimopferrente, zu Fragen der Europäischen Union, zum Kreuz im öffentlichen Raum, zum Papst und zu Luther.
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Der Wiener Erzbischof äußerte sich dabei u.a. zur Heimopferrente, zu Fragen der Europäischen Union, zum Kreuz im öffentlichen Raum, zum Papst und zu Luther.

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Kein Platz für Gewalt
Rede von Stefan Oster
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"Fakten helfen!"
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Pressekonferenz
Sommervollversammlung 2010
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Michael Landau zur "Wall of hope"
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