Sonntag 28. Mai 2017

Ombudsstellen

Die Ombudsstellen sind erste Anlaufstationen für Menschen, die sexuelle oder gewalttätige Übergriffe durch Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Kirche arbeiten, erlitten haben oder vermuten. Laut der gültigen Rahmenordung der Österreichischen Bischofskonferenz gegen Missbrauch und Gewalt müssen alle kirchlichen Ombudsstellen durch unabhängige Fachleute besetzt sein, die ihre Tätigkeit weisungsfrei ausüben. In der Regel stehen in einer Ombudsstelle neben dem Leiter/der Leiterin weitere professionelle therapeuthische, juristische und auf Wunsch auch seelsorgerische Kräfte zur Verfügung.

Wer Hilfe, einen Ansprechpartner oder rechtlichen Beistand in Fragen von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der Kirche sucht, kann sich an eine der in allen österreichischen Diözesen eingerichteten Ombudsstellen wenden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch, per E-Mail oder postalisch möglich. Selbstverständlich ist dieses Angebot für die Betroffenen kostenlos.

 

Zusätzlich zu den Ombudsstellen hat die Bischofskonferenz im Zuge der Missbrauchskrise eine unabhängige Opferschutzanwaltschaft und der Leitung von Waltraud Klasnic eingerichtet. Die Opferschutzanwaltschaft agiert als zivilgesellschaftliche Einrichtung gänzlich autonom und weisungsfrei. Ihre Aufgabe ist es, allen Opfern von Missbrauch und Gewalt in Kirche und Gesellschaft in Österreich seriös, sensibel und wirksam zu helfen - durch Aufklärung, Therapiekosten-Übernahme und Entschädigungszahlungen.

Misshandlung von Kindern als Symbolfoto. Kindesmisshandlung und Gewalt in der Familie Treffen der diözesanen Stabsstellen für Missbrauchs- und Gewaltprävention in Salzburg - Stabsstellen-Leiterin Greiner-Lebenbauer: 'Weiterbildung und Sensibilisierun
12. Mai
2017
Bischöfe

Missbrauchsprävention: Diözesen verstärken Zusammenarbeit

Misshandlung von Kindern als Symbolfoto. Kindesmisshandlung und Gewalt in der Familie Treffen der diözesanen Stabsstellen für Missbrauchs- und Gewaltprävention in Salzburg

27. April
2017

Kirche begrüßt Heimopferrentengesetz

Kardinal Schönborn würdigt einstimmigen Gesetzesbeschluss als Zeichen der Verantwortung des Staates für Opfer

Der Wiener Erzbischof äußerte sich dabei u.a. zur Heimopferrente, zu Fragen der Europäischen Union, zum Kreuz im öffentlichen Raum, zum Papst und zu Luther.
09. April
2017
Interview

Kardinal Schönborn in der ORF-Pressestunde

Der Wiener Erzbischof äußerte sich dabei u.a. zur Heimopferrente, zu Fragen der Europäischen Union, zum Kreuz im öffentlichen Raum, zum Papst und zu Luther.

Mann sitzt auf einer Bank, Symbol für Einsamkeit, Depression, Krise
07. April
2017

Regierung will Heimopfern Rentenanspruch zuerkennen

Pressereferent der Bischofskonferenz, Wuthe: Kirche war in Gesetzesvorhaben nicht eingebunden - Heimopferrentengesetz enthält unklare Bestimmungen

09. Februar
2017
Papst

"Missbrauch ist eine Krankheit"

Franziskus im Gespräch mit Generaloberen: Mahnung zur sorgfältigen Auswahl von Priesterkandidaten - Orden müssen zu Zerstörung eines "weltlichen und fürstlichen Klimas in der Kirche" beitragen

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"Prävention greift"
Schönborn zu Missbrauch
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Kein Platz für Gewalt
Rede von Stefan Oster
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"Fakten helfen!"
Bürgerinitiative der Aktion Leben
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Pressekonferenz
Sommervollversammlung 2010
Fotos retten Leben
Michael Landau zur "Wall of hope"
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